Der „Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege“ wird von der Deutschen Stiftung
Denkmalschutz und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks verliehen.
Der Preis wird jährlich in zwei Bundesländern ausgelobt und ist jeweils mit 15.000 Euro dotiert.
Im Jahr 2009 wurde er in Nordrhein-Westfalen und in Brandenburg verliehen.
Bewerben können sich private Bauherren, die in den vergangenen fünf Jahren
denkmalgeschützte Objekte von Handwerksbetrieben restaurieren ließen. Vorschläge
für den Preis können von Bauherren, Handwerkern, Architekten und Denkmalpflegern
eingereicht werden.
Für 2010 sind die Bundesländer Berlin und Rheinland- Pfalz vorgesehen.
Das Bundesland Nordrhein-Westfalen besteht in seiner heutigen Gestalt erst seit
1946, doch es umfasst Kulturlandschaften, die wesentlich älter sind.
Wegen seines angenehmen Klimas und des fruchtbaren Bodens gehört das Land zu den
frühesten Siedlungsgebieten. Seit den Neandertalern haben alle Epochen und Kulturen in
Nordrhein-Westfalen ihre Spuren hinterlassen, die wir heute als wichtige Denkmale der
Architektur-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte für die nächsten Generationen zu erhalten haben.
Der Druck der wirtschaftlichen Entwicklungen im 19. und 20. Jahrhundert und die immensen
Kriegszerstörungen, denen diese auch an Bodenschätzen reiche Region zu allen Zeiten besonders
ausgesetzt war, haben den Bestand an historischer Originalsubstanz vielerorts stark reduziert.
Umso wichtiger ist die Erhaltung und Pflege der noch vorhandenen Denkmale. Trotz
aller Verluste ist NRW nicht nur das einwohnerstärkste Bundesland, sondern auch immer
noch ein denkmalreiches Land, dessen Vielfalt die eingereichten Objekte wiederspiegeln: von
Bauerngehöften über Gründerzeitvillen bis hin zu Wehrtürmen und Schulgebäuden. Seit 1980
können sich die beiden Denkmalämter für das Rheinland und Westfalen in ihrer Arbeit auf
ein Denkmalschutzgesetz stützen. Denkmalschutz und Denkmalpflege leben jedoch insbe-
sondere von der Akzeptanz bei den Bürgern und dem Engagement der Denkmaleigentümer.
Die eingereichten und besonders die ausgezeichneten Denkmale in privater Hand zeigen,
dass diese Akzeptanz in NRW offensichtlich auf einem guten Wege ist. Die durchweg hohe
Qualität der handwerklichen Leistungen hat der Jury die Entscheidung zwar nicht einfacher
gemacht, ist für die Denkmalpflege in NRW jedoch eine hervorragende Basis.
Um Denkmaleigentümer zu motivieren, die ihre historischen Bauten vorbildlich instand gesetzt
haben, wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem Zentralverband des
Deutschen Handwerks seit 1994 der „Bundespreisfür Handwerk in der Denkmalpflege“
ausgelobt. Er soll einerseits die privaten Denkmaleigentümer auf die Qualität und Leistungsfähigkeit
handwerklicher Betriebe hinweisen, damit sie diese auch für die Arbeiten an ihren
Denkmalen einfordern können. Andererseits soll der Preis das Handwerk auf das in vieler
Hinsicht lohnende Arbeitsfeld Denkmalpflege aufmerksam machen, für das in den eigens
dafür eingerichteten handwerklichen Fortbildungszentren auch Möglichkeiten der Fortbildung
und Zusatzqualifikation angeboten werden.
Denkmalschutz und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks verliehen.
Der Preis wird jährlich in zwei Bundesländern ausgelobt und ist jeweils mit 15.000 Euro dotiert.
Im Jahr 2009 wurde er in Nordrhein-Westfalen und in Brandenburg verliehen.
Bewerben können sich private Bauherren, die in den vergangenen fünf Jahren
denkmalgeschützte Objekte von Handwerksbetrieben restaurieren ließen. Vorschläge
für den Preis können von Bauherren, Handwerkern, Architekten und Denkmalpflegern
eingereicht werden.
Für 2010 sind die Bundesländer Berlin und Rheinland- Pfalz vorgesehen.
Das Bundesland Nordrhein-Westfalen besteht in seiner heutigen Gestalt erst seit
1946, doch es umfasst Kulturlandschaften, die wesentlich älter sind.
Wegen seines angenehmen Klimas und des fruchtbaren Bodens gehört das Land zu den
frühesten Siedlungsgebieten. Seit den Neandertalern haben alle Epochen und Kulturen in
Nordrhein-Westfalen ihre Spuren hinterlassen, die wir heute als wichtige Denkmale der
Architektur-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte für die nächsten Generationen zu erhalten haben.
Der Druck der wirtschaftlichen Entwicklungen im 19. und 20. Jahrhundert und die immensen
Kriegszerstörungen, denen diese auch an Bodenschätzen reiche Region zu allen Zeiten besonders
ausgesetzt war, haben den Bestand an historischer Originalsubstanz vielerorts stark reduziert.
Umso wichtiger ist die Erhaltung und Pflege der noch vorhandenen Denkmale. Trotz
aller Verluste ist NRW nicht nur das einwohnerstärkste Bundesland, sondern auch immer
noch ein denkmalreiches Land, dessen Vielfalt die eingereichten Objekte wiederspiegeln: von
Bauerngehöften über Gründerzeitvillen bis hin zu Wehrtürmen und Schulgebäuden. Seit 1980
können sich die beiden Denkmalämter für das Rheinland und Westfalen in ihrer Arbeit auf
ein Denkmalschutzgesetz stützen. Denkmalschutz und Denkmalpflege leben jedoch insbe-
sondere von der Akzeptanz bei den Bürgern und dem Engagement der Denkmaleigentümer.
Die eingereichten und besonders die ausgezeichneten Denkmale in privater Hand zeigen,
dass diese Akzeptanz in NRW offensichtlich auf einem guten Wege ist. Die durchweg hohe
Qualität der handwerklichen Leistungen hat der Jury die Entscheidung zwar nicht einfacher
gemacht, ist für die Denkmalpflege in NRW jedoch eine hervorragende Basis.
Um Denkmaleigentümer zu motivieren, die ihre historischen Bauten vorbildlich instand gesetzt
haben, wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem Zentralverband des
Deutschen Handwerks seit 1994 der „Bundespreisfür Handwerk in der Denkmalpflege“
ausgelobt. Er soll einerseits die privaten Denkmaleigentümer auf die Qualität und Leistungsfähigkeit
handwerklicher Betriebe hinweisen, damit sie diese auch für die Arbeiten an ihren
Denkmalen einfordern können. Andererseits soll der Preis das Handwerk auf das in vieler
Hinsicht lohnende Arbeitsfeld Denkmalpflege aufmerksam machen, für das in den eigens
dafür eingerichteten handwerklichen Fortbildungszentren auch Möglichkeiten der Fortbildung
und Zusatzqualifikation angeboten werden.




